Rückenwind für Klimaschutz!

Autor: Thomas Rinneberg (Seite 4 von 4)

Kritik am Faktencheck zu Dieter Teufel

Herr Teufel hat auf den Faktencheck ausführlich geantwortet. Ich möchte hier nicht auf jeden Punkt seiner Antwort einzeln eingehen, sondern nur die wichtigsten Kritikpunkte kommentieren:

Nach § 6 Absatz 1 Satz 3 WindBG hat die Behörde bei der Anordnung von Minderungsmaßnahmen ausschließlich auf vorhandene Daten zurückzugreifen….

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

In besagtem Gesetz ist zu lesen:
Die zuständige Behörde hat auf Grundlage vorhandener Daten geeignete und verhältnismäßige Minderungsmaßnahmen in den Windenergiegebieten anzuordnen, um die Einhaltung der Vorschriften des § 44 Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes zu gewährleisten, sofern die Daten eine ausreichende räumliche Genauigkeit aufweisen und zum Zeitpunkt der Entscheidung über den Genehmigungsantrag nicht älter als fünf Jahre sind.

Es ist nicht erwähnt, dass die Behörde keine neuen Daten erheben darf. Es ist umgekehrt aber auch nicht festgelegt, was zu erfolgen hat, falls keine verwertbaren Daten vorliegen. Dies muss ggf. juristisch beurteilt werden, wozu weder ich noch Herr Teufel fachlich kompetent sind.

Die Umweltprüfung bei der Ausweisung in einem Regionalplan ist nicht mit einer UVP vergleichbar. Sie kann z.B. keine Erhebungen vor Ort in dem betroffenen Gebiet oder Untersuchungen miteinbeziehen.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

In besagtem Gesetz ist zu lesen:
Die Umweltprüfung bezieht sich auf das, was nach gegenwärtigem Wissensstand und allgemein anerkannten Prüfmethoden sowie nach Inhalt und Detaillierungsgrad des Bauleitplans angemessenerweise verlangt werden kann.

Diese Formulierung schließt nicht aus, dass Erhebungen im betroffenen Gebiet erfolgen können. Er schließt nur unangemessenen Aufwand aus. Wie er im Einzelfall auszulegen ist, muss von Rechtsexperten beurteilt werden.

Die im UPI-Bericht gezeigten Fotos der Ausgleichsmaßnahmen wurden in der Vegetationsperiode gemacht und zeigen in keinem Fall „jahreszeitlich bedingt blattlose Setzlinge“, sondern abgestorbene Setzlinge.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

In den Bildern 10 – 14 tragen auch die im Hintergrund sichtbaren Altbestände keine Blätter, auch das Gras ist abgestorbenes vom Vorjahr.

Die Aussage von Herrn Rinneberg „aufgrund der höheren Lage (ist) die Luftdichte geringer und somit die tatsächliche Kappungsgrenze der Anlagen höher“ erweckt den Eindruck, als könne dies die im Windatlas verwendete falsche Kappungsgrenze von 15 m/s erklären. Dies ist nicht der Fall.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

Im folgenden geht Herr Teufel ausführlich darauf ein, dass die Kappungsgrenze doch i.d.R. niedriger ist. Dass diese Argumentation von der Landesregierung bereits zurückgewiesen wurde und sowieso für die Fragestellung nach dem Ertrag irrelevant ist, darauf geht er nicht ein.

Herr Rinneberg führt seine Berechnungen mit den jeweiligen Bruttoerträgen durch, nicht wie es notwendig wäre, mit Nettoerträgen. Deshalb stimmen seine weiteren, darauf aufbauenden Berechnungen auch nicht.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

Herr Teufel versucht, sämtliche Abschätzungen zu Ertrag und Rentabilität im Faktencheck für ungültig zu erklären, indem er nicht quantifizierte Verluste aufzählt, die im Offenland angeblich oft niedriger ausfallen können als im Wald. Ob sich diese Unterschiede tatsächlich auf nennenswerte Größen summieren, bleibt offen. Außerdem versucht er, zusätzliche MWh/a zusammenzusuchen, indem er einzelne konkrete Standorte in der Ebene im Windatlas untersucht, unterlässt aber, dasselbe für Standorte auf dem Berg zu tun. Ich habe die Berechnung mit geänderten Werten wiederholt, und die grundsätzliche Aussage bleibt gleich: In der Ebene um Heidelberg wird signifikant weniger Ertrag erziehlt, die Kosten pro kWh sind deutlich höher und es ist weniger zusammenhängender Platz vorhanden, was die Genehmigungen und Planungen erschwert. Konsequenterweise hat der Regionalverband die beantragten Vorranggebiete in der Rheinebene um Heidelberg ja auch bereits abgelehnt.

Im Durchschnitt verursachen Elektroautos unter der heutigen Gesetzgebung […] höhere Treibhausgasemissionen als Verbrenner. Dies hat nicht nur das UPI in einer Untersuchung 2015 (UPI-Bericht 79) festgestellt, sondern jüngst auch der EU-Rechnungshof.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

Im zitierten Artikel steht: “Der Rückgang der CO2-Emissionen im praktischen Fahrbetrieb sei ausschließlich den Elektroautos zu verdanken. Der Rechnungshof betont, die Emissionen würden erst dann zurückgehen, wenn der Verbrennungsmotor seine dominierende Stellung verliere.” Sprich: Nicht die Elektroautos sind für das Gleichbleiben der Emissionen verantwortlich, sondern die Tatsache, dass immer noch zu viele und zunehmend spritschluckende Verbrenner gefahren werden. Wie kann man das argumentativ dermaßen umdrehen?

Würde man im Falle des zusätzlichen Stromverbrauchs von Elektroautos mit dem Emissionsfaktor von Herrn Rinneberg von 833 g/kWh rechnen, ergäben sich allein für den Betrieb eines durchschnittlichen Elektroautos […] heute ungefähr dieselben CO2-Emissionen wie bei einem Benzin- oder Dieselauto.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

Dies ist genau die Art unzulässiger Rechnung, die gerne von Energiewendegegnern aufgemacht wird, die jeglichen Mehrbedarf an Strom durch CO2-Minderungstechniken wie Wärempumpen und eAutos als ausschließlich durch fossile Kraftwerke gedeckt hinstellen. Tatsächlich aber sind die meisten Ladessäulen explizit als Ökostrom gekennzeichnet und viele eAuto-Besitzer laden tatsächlich so viel PV-Strom wie möglich. Natürlich ist Herr Teufel vorsichtig und formuliert im Konjunktiv. Aber hingeschrieben hat er dieses unzulässige Argument dann doch.

Die finanziellen Interessen spielen bei Pachteinnahmen von 250 000 bis 350 000 € pro Anlage natürlich eine wichtige Rolle.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

Bisher wurden pro Anlage und Jahr zwischen 50.000 und 150.000 Euro Pacht erziehlt, zuletzt waren die Pachtforderungen aber explodiert. Dies ist insofern schlecht, als dass dadurch Anlagen teilweise nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, somit ein Verdrängungswettkampf stattfindet, den nur die großen überregionalen Energieversorger stemmen können, die oft auch gar kein wirkliches Interesse an der Energiewende haben (z.B. RWE). Es ist daher darauf hinzuwirken, dass die Flächenbesitzer realistische Pachtbeträge fordern, die kleinere Anbieter nicht benachteiligen. Dafür setzen wir uns ein.

Hier unterstellt und „widerlegt“ Herr Rinneberg wieder etwas, was nicht behauptet wurde.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

An mehreren Stellen wirft mir Herr Teufel in seiner Erwiderung vor, dass ich zahlreiche Behauptungen kommentiert hätte, die im Wortlaut nicht im UPI-Bericht zu finden sind. Das ist korrekt, es stellt sich allerdings die Frage, warum sich diese suggestiven Passagen dann überhaupt in seinem Bericht wiederfinden, wenn sie doch angeblich gar nichts aussagen sollen oder nicht relevant sind. Er deutet eine Argumentation an, stellt sie in den Konjunktiv oder lässt unklar, worauf er eigentlich hinauswill (Red Herring / Strohmann-Argument). Diese Argumentationstechnik benutzt er auch in seiner Erwiderung, z.B. oben bei der Rechnung zum zusätzlichen Stromverbrauch von Elektroautos. Ein weiteres Beispiel:

Wenn nicht parallel Einsparungen in den verschiedenen Sektoren erfolgen, müssen rund 100 000 zusätzliche Windkraftwerke errichtet werden.

Erwiderung Dieter Teufel zum Faktencheck

Es ist selbstverständlich Teil der Energiewende, genau diese Einsparungen zu erreichen, dementsprechend werden laut entsprechender Studien z.B. vom DIW218 GW (bzw. 124 GW im Effizienzszenario) Wind an Land […] benötigt“, was bei 5MW-Anlagen 43.600, im Effizienzszenario 24.800 Anlagen bedeutet, und darin ist Repowering vorhandener Anlagen noch gar nicht enthalten. Warum geht Herr Teufel nicht darauf ein, sondern formuliert das Extremszenario? Welcher Eindruck bleibt bei einem unbedarften Leser wohl hängen? Wahrscheinlich “Wir brauchen 100.000 Anlagen, wo sollen die alle hin!?” Dies ist jene Art von manipulativer Argumentation, die ich herausgearbeitet habe.

Zusammenfassend bleibt das Problem bestehen, dass der UPI-Bericht nicht die kritischen Punkte bei der Errichtung von Windkraftanlagen vor Ort konstruktiv zu lösen versucht, sondern die “not in my backyard”-Mentalität fördert, indem er suggeriert, anderswo passe es besser. So kommen wir aber nicht weiter, zu lange hat diese Mentalität die Energiewende in Deutschland blockiert. Anderswo ist auch wieder irgendwo, wo jemand anderes dagegen ist. Jeder muss HIER tun, was er kann, nicht irgendwo anders. Und im Wald entlang der Bergstraße gibt es nun mal Möglichkeiten und deswegen können wir uns nicht mehr wegducken, sondern müssen vor Ort bewirken, dass die Energiewende möglichst umweltverträglich umgesetzt und nicht verhindert wird. Dafür setzen wir uns ein.

P.S.: Beim Vortrag von Dieter Teufel am 18.1.2024 wurde die Veranstaltung beendet, zwei Fragesteller bevor ich zu Wort gekommen wäre. Dies war angesichts der großen Zahl vorwiegend kritischer Fragen nicht weiter verwunderlich, sollte mir aber nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Nicht zuende gedacht

Stellungnahme zur Haltung der Steinachtal-Gemeinden zum Windpark Lammerskopf

Was mich bei den Argumenten derjenigen, die keine Windkraftanlagen im Wald möchten ärgert, ist dass sie nicht zuende gedacht sind und sich sogar widersprechen. Der Vorschlag, die Anlagen doch besser entlang der Autobahn in der Rheinebene zu errichten (konkret als Alternative für den Lammerskopf dann also an der A5 zwischen Eppelheim und Wieblingen und der A656 zwischen Heidelberg und Edingen) bedeutet konkret, dass der Windertrag pro Anlage ein Drittel geringer ausfällt: 


Der Windatlas Baden-Württemberg weist auf 200m Höhe für die beste dort angegebene Turbine, die Vestas V-150 mit 4,2 MW Leistung auf dem Lammerskopf einen Jahresertrag von ca. 15 Millionen kWh/Jahr aus, an den Autobahnen nur maximal 10 Millionen kWh/Jahr. Dies bedeutet, man benötigt für den gleichen Ertrag statt z.B. sechs Anlagen neun. Eine Anlage kostet ca. 2,7 Millionen Euro, plus Bau-, Planungs- und Erschließungskosten von ca. 0,9 Millionen Euro. Die Abweichungen für diese Investitions-Nebenkosten betragen ca. 40% nach oben und unten, gehen wir also vom besten Fall aus (an der Autobahn wird es maximal billig, im Wald maximal teuer), so kostet eine Anlage in der Ebene 3,24 Millionen Euro, eine Anlage im Wald 3,96 Millionen. Wenn man nun neun Anlagen in der Ebene baut, so kostet dies knapp 6 Millionen Euro mehr als sechs Anlagen im Wald, ca. 18% der Gesamtkosten. 


Nun kann man natürlich sagen, das ist es uns wert – aber hier tritt der Widerspruch in der Argumentation zutage: Denn dieselben Menschen, die die Anlagen nicht im Wald haben möchten, wettern meist auch gegen die immensen Subventionen, die die Windkraft angeblich benötige. Zahlen die vier Steinachtalgemeinden diese Mehrkosten, also schlappe 1,5 Millionen Euro pro Gemeinde?


Außerdem stellt sich die Frage, wo neun Anlagen entlang der Autobahn überhaupt hinsollen. Durch den vorgeschriebenen Mindestabstand von 700 Metern zur Wohnbebauung (die natürlich entlang der viel lauteren Autobahnen absurd ist, aber der Lärm von Windrädern ist ja vor dem Gesetz viel schlimmer als Straßenlärm) bleiben nicht viele Flächen übrig, nämlich nur ca. zwei Kilometer zwischen Heidelberger Kreuz und Edingen, und das auch nur wenn man die Einzelhöfe ignoriert und Heidelberger Gemarkung verlässt. Hinzu kommt, dass die Flächen alle landwirtschaftlich genutzt und somit in Privatbesitz sind, was es sehr viel schwieriger macht, Verpächter zu finden. Konsequenterweise weist der Potentialflächenplan des Rhein-Neckar-Kreises auch keine einzige Fläche entlang der Autobahnen aus. 


Im Endeffekt bedeutet der Verweis “Not In My Backyard” also nur eines: Dass überhaupt keine Anlagen gebaut werden sollen, mit allen Konsequenzen fürs Klima. So ehrlich sollte sich die “Ja, aber”-Fraktion schon machen.

Hier der abgedruckte, gekürzte Leserbrief in der RNZ:

Die Blockade lösen

Solaranlage im Landschaftsschutzgebiet?

Vor vier Jahren gab es ein Angebot eines Investors (der sogar aus Schriesheim stammte), eine Freiflächen-Solaranlage entlang der Autobahn zu bauen, und zwar mit Beteiligung der Schriesheimer Bürger. Dies wurde mit Verweis auf den Nachbarschaftsverband, mit falschen Behauptungen zur angeblichen Verunreinigung der angrenzenden Äcker durch Samenflug, mit der Bevorzugung von Dachflächen und schließlich wegen angeblich dringend benötigter Ackerflächen abgelehnt. Bemerkung am Rande: auf 18.000 km2 werden in Deutschland Energiepflanzen angebaut – Photovoltaik hat den 33-fachen Ertrag pro Hektar!

Passiert ist seither nichts, es gibt keine anderen Freiflächen und Photovoltaik auf den Dächern wird noch immer abgelehnt, diesmal mit Verweis auf die Altstadtsatzung. Nun setzt das Landsratsamt der Stadt die Pistole auf die Brust und sagt: “Ihr hattet eure Chancen gehabt, jetzt entscheide ich – und zwar kommt PV an den Hang östlich der B3.” Und plötzlich ist das Geschrei groß, dass entlang der Autobahn doch viel besser wäre! 

Es wäre schön, wenn der Gemeinderat aus diesen Fehlern lernt und endlich die Energiewende selbst aktiv in Angriff nimmt, anstatt nur jeden Vorstoß zu blockieren, sonst wird es dereinst mit den Windkraftanlagen genauso laufen: Jetzt können Bürger und Gemeinde noch zum Wohle aller gestalten – bei fortgesetzter Komplettblockade wird uns bald die Entscheidung abgenommen: Photovoltaik und Windräder kommen dann dort hin, wo es ein fremder Investor will und ihn reich macht, während Schriesheim weiter in den roten Zahlen steckt und die Bürger den – vielleicht sogar auf ihrem Gemeindegebiet – erzeugten Strom teuer einkaufen müssen, anstatt selbst daran zu verdienen. 

Thomas Rinneberg, Altenbach

Faktencheck zu Vahrenholt

Angesichts der Fülle von Behauptungen, die Fritz Vahrenholt in seinem Vortrag am Freitag letzter Woche aufgestellt hatte, hat es etwas gedauert, aber jetzt ist der angekündigte Faktencheck fertig. In der Tat ist es ein “Rundumschlag”, denn kaum eine Aussage Vahrenholts ist korrekt und unverzerrt.

Er schickt China vor (und verschweigt dabei, dass China in einem Jahr mehr Erneuerbare installiert als Deutschland überhaupt hat), übertreibt maßlos den Bau neuer Kernkraftwerke im Ausland, verbreitet die alte Fakenews zum angeblich höchsten Strompreis der Welt, macht wider besseres Wissen wahlweise die Bundesregierung, die Abschaltung der Atomkraftwerke, die EU oder die erneuerbaren Energien für den Strompreisanstieg während des Ukrainekrieges verantwortlich und verschweigt dabei bewußt die Rolle der maroden französischen Kernkraftwerke, lügt über die deutsche Kohleverstromung, vergießt Krokodilstränen über die angebliche Deindustrialisierung Deutschlands (die wenn überhaupt ihre Ursache im Verschlafen der ökologischen Transformation hat), zitiert das rechte Magazin Tichys Einblick, verbreitet falsche Interpretationen vollkommen normaler Handelsbilanzen.

Er lügt über die angebliche Zerstörung der Kernkraftwerke durch die grünen Landesregierungen, erzählt die alte Mär von der Dunkelflaute, benutzt falsche Zahlen in seinen Berechnungen, verwechselt Primärenergie mit Endenergie, wiederholt die Standard-Argumente Vogelkiller, Insektenkiller, Fledermauskiller, verharmlost den Klimawandel, nimmt jährlich hunderte zusätzliche Hitzetote in Kauf um Fracking zu rechtfertigen, welches seiner Karte zufolge durchaus auch in der Rheinebene denkbar wäre (freilich unter Umgehung sämtlicher Umweltauflagen), übertreibt die Möglichkeiten der Verpressung von CO2 in den Boden und fabuliert von angeblich sicheren und sauberen Kernkraftwerken.

Thomas Rinneberg, Altenbach

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