Rückenwind für Klimaschutz!

Frust auf allen Seiten

Leserbrief zur Windkraft in und um Heidelberg

1 Kommentar

  1. Martin Bösel

    Vielen Dank Herr Rinneberg für diesen Leserbrief, dem ich voll und ganz zustimme. Eine naheliegende Lösung, die diesen Konflikt lösen würde, und sowohl das FFH-Gebiet unangetastet als auch einen Ausbau der Windkraft auf Heidelberger Gemarkung ermöglichen würde, wäre ein Windpark auf dem Weißen Stein.
    Leider scheinen weder die Befürworter der Energiewende noch die lokalen Naturschützer dazu fähig, über ihren jeweiligen Schatten zu springen und mittels dieses Kompromisses den gordischen Knoten zu durchschlagen. Lieber bekriegt man sich mit Gutachten und Gegengutachten, anstatt die einfachste, naheliegendste und für den Erhalt der Artenvielfalt sicherste Lösung voranzubringen. Von dem Kollateralschaden, der entsteht, wenn sich Klima- und Naturschutz öffentlich bekämpfen, ganz zu schweigen. Versteht wirklich niemand bei der Energiewende, NABU oder BUND, dass nur beides, ein konsequenter Schutz der FFH-Gebiete vor Windkraft UND ein beschleunigter, naturverträglicher Ausbau außerhalb dieser Gebiete sowohl der Biodiversitäts- als auch der Klimakrise gerecht wird?

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