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Schlagwort: Heidelberg (Seite 2 von 8)

Lammerskopf bleibt umkämpft

Bürgerinitiative NOW Ziegelhausen will weiter gegen Windräder auf dem Hügel bei Heidelberg kämpfen

Der Artikel enthält mehrere Falschinformationen:

  • Es gibt sehr wohl Wege auf dem Lammerskopf: Zum Münchel führt die asphaltierte alte Hochstrasse. Von dort aus führt sie weiter als breiter unasphaltierter Wirtschaftsweg an der Sitzbuche vorbei bis zum langen Kirschbaum. Bis unmittelbar vor die Sitzbuche führt eine Asphaltstraße von Peterstal zum dort gelegenen alten Sportplatz. Es gibt auch ansonsten zahlreiche fahrbare Wege im Wald.
  • Wenn das Projekt wegen des Standorts unwirtschaftlich wäre, würde es nicht verfolgt. Auch die Stadt und die Projektpartner wollen kein Geld zum Fenster rauswerfen. Tatsächlich sind die Ertragsprognosen sehr gut, so dass das Projekt in jedem Fall wirtschaftlich ist.
  • Das Fundament eines Windrades beträgt nur ca. 700 m2. Für den Kranstellplatz wird ca. ein halber Hektar Fläche benötigt, dieser wird aber nicht betoniert, sondern nur geschottert. Während des Baus wird ca. ein weiterer halber Hektar Lagerfläche benötigt, der nach dem Bau wieder renaturiert wird.
  • Hydrogeologen untersuchen die geplanten Standorte, um sicher zu stellen, dass das Grundwasser durch Bau und Betrieb der Anlagen nicht gefährdet ist. Auch die Fähigkeit des Waldes, Regen aufzunehmen wird nicht beeinträchtigt, weil die verdichtete Fläche so klein ist 

FAQ zum Verfahren um den Lammerskopf

Hinweis: Die folgenden Informationen wurden mit Hilfe von ChatGPT zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

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Keine Falschinformationen

Der NABU wirft uns vor, “Falschinformationen” zu verbreiten. Dies ist nicht der Fall. Der Faktenstand ist wie folgt: Die Höhere Naturschutzbehörde hat die Standorte am Lammerskopf aufgrund des FFH-Gutachtens als plausibel eingeschätzt, hat aber erhebliche Bedenken bei der Zuwegung, weswegen nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Standort im Genehmigungsverfahren abgelehnt wird.

Basierend hierauf haben wir in Anlehnung an die Stellungnahme der Stadt Heidelberg argumentiert, dass Zweifel an der Zuwegung nicht zur Ablehnung von Vorrangflächen bereits bei der Regionalplanung führen dürfen. Es ist durchaus möglich und üblich, Zuwegungen erst im Genehmigungsverfahren zu verlegen, zu optimieren und Kompensationsmaßnahmen, Habitatanpassungen oder saisonale Sperrungen einzuführen. Der Regionalverband muss gerade nicht bereits nachweisen, dass die späteren Einzelstandorte 1:1 genehmigungsfähig sind. Die Ausweisung einer Fläche wäre nur dann nicht rechtssicher, wenn bereits jetzt eindeutig feststeht, dass egal wie die Planung optimiert wird, egal welche Kompensationen erfolgen, egal welche Führung der Wege gewählt wird eine signifikante Beeinträchtigung von FFH-Lebensräumen oder streng geschützten Arten nicht ausgeschlossen werden kann. Dieser Nachweis wäre eine sehr hohe Schwelle und er liegt unseres Wissens nach nicht vor.

Weiterhin haben wir darauf hingewiesen, dass ohne den Lammerskopf andere Flächen in der Planung enthalten sein müssen und diese Flächen größtenteils im Neckar-Odenwald-Kreis liegen. Der NABU sagt, dass auch ohne den Lammerskopf genug Flächen zur Verfügung stehen. Das ist korrekt – es sind eben jene Flächen im Neckar-Odenwald-Kreis. Es liegt hier also gar kein Widerspruch vor.

Der Regionalverband hat durchaus die Möglichkeit, sowohl diese Ersatzflächen als auch den Lammerskopf in die zweite Offenlage zu geben. Sollten sich danach tatsächlich unlösbare Konflikte für den Lammerskopf ergeben, kann dieser danach noch immer aus dem Plan entfernt werden und der übrige Plan ohne dritte Offenlage beschlossen werden.

Im übrigen gilt es folgendes zu Bedenken: Wir benötigen für die Klimaneutralität Deutschlands bundesweit ca. 33.000 moderne Windräder. Umgerechnet auf 2% der Fläche Deutschlands müsste innerhalb der Vorrangflächen also rechnerisch pro 21,5 Hektar ein Windrad stehen. Im Rhein-Neckar-Kreise müssten wir 98 Windräder errichten. Beides wird bei weitem nicht erreicht werden, auch für den Weißen Stein ist die Vorrangfläche für die Anzahl der dort geplanten Windräder viel zu groß. Es ist daher durchaus sinnvoll, die Flächenziele überzuerfüllen um mehr Flexibilität bei der Planung zu haben. Wir können es uns gar nicht leisten, gute Standorte voreilig auszuschließen.

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