Video der Allianz für Beteiligung zum Energiewendemarkt in Schriesheim
Kategorie: Windkraft (Seite 3 von 10)
Antwort auf Leserbrief “Paradigmenwechsel” zur Haltung des BUND zum Lammerskopf

Leserbrief zum Artikel “Lammerskopf ist raus“

Karte der Potentialflächen:
Hinweis: Die folgenden Informationen wurden mit Hilfe von ChatGPT zusammengestellt.
WeiterlesenDer NABU wirft uns vor, “Falschinformationen” zu verbreiten. Dies ist nicht der Fall. Der Faktenstand ist wie folgt: Die Höhere Naturschutzbehörde hat die Standorte am Lammerskopf aufgrund des FFH-Gutachtens als plausibel eingeschätzt, hat aber erhebliche Bedenken bei der Zuwegung, weswegen nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Standort im Genehmigungsverfahren abgelehnt wird.
Basierend hierauf haben wir in Anlehnung an die Stellungnahme der Stadt Heidelberg argumentiert, dass Zweifel an der Zuwegung nicht zur Ablehnung von Vorrangflächen bereits bei der Regionalplanung führen dürfen. Es ist durchaus möglich und üblich, Zuwegungen erst im Genehmigungsverfahren zu verlegen, zu optimieren und Kompensationsmaßnahmen, Habitatanpassungen oder saisonale Sperrungen einzuführen. Der Regionalverband muss gerade nicht bereits nachweisen, dass die späteren Einzelstandorte 1:1 genehmigungsfähig sind. Die Ausweisung einer Fläche wäre nur dann nicht rechtssicher, wenn bereits jetzt eindeutig feststeht, dass egal wie die Planung optimiert wird, egal welche Kompensationen erfolgen, egal welche Führung der Wege gewählt wird eine signifikante Beeinträchtigung von FFH-Lebensräumen oder streng geschützten Arten nicht ausgeschlossen werden kann. Dieser Nachweis wäre eine sehr hohe Schwelle und er liegt unseres Wissens nach nicht vor.
Weiterhin haben wir darauf hingewiesen, dass ohne den Lammerskopf andere Flächen in der Planung enthalten sein müssen und diese Flächen größtenteils im Neckar-Odenwald-Kreis liegen. Der NABU sagt, dass auch ohne den Lammerskopf genug Flächen zur Verfügung stehen. Das ist korrekt – es sind eben jene Flächen im Neckar-Odenwald-Kreis. Es liegt hier also gar kein Widerspruch vor.
Der Regionalverband hat durchaus die Möglichkeit, sowohl diese Ersatzflächen als auch den Lammerskopf in die zweite Offenlage zu geben. Sollten sich danach tatsächlich unlösbare Konflikte für den Lammerskopf ergeben, kann dieser danach noch immer aus dem Plan entfernt werden und der übrige Plan ohne dritte Offenlage beschlossen werden.
Im übrigen gilt es folgendes zu Bedenken: Wir benötigen für die Klimaneutralität Deutschlands bundesweit ca. 33.000 moderne Windräder. Umgerechnet auf 2% der Fläche Deutschlands müsste innerhalb der Vorrangflächen also rechnerisch pro 21,5 Hektar ein Windrad stehen. Im Rhein-Neckar-Kreise müssten wir 98 Windräder errichten. Beides wird bei weitem nicht erreicht werden, auch für den Weißen Stein ist die Vorrangfläche für die Anzahl der dort geplanten Windräder viel zu groß. Es ist daher durchaus sinnvoll, die Flächenziele überzuerfüllen um mehr Flexibilität bei der Planung zu haben. Wir können es uns gar nicht leisten, gute Standorte voreilig auszuschließen.
Leserbrief zum Stopp des Windparks Lammerskopf

Nach den Nachrichten aus der RNZ, dass der Planungsausschuss des Regionalverbands den Lammerskopf aus der Liste der Vorranggebiete streichen will (siehe unten), sind wir aktiv geworden und haben eine Online-Petition gegen diese Pläne gestartet.
Der Ausgang war am Ende deutlich: Bei den Bürgerentscheiden in Schriesheim und Dossenheim erhielten die Windkraftgegner lediglich 40 bis 45 Prozent der Stimmen. Was das Ergebnis bedeutet – und wie die Reaktionen ausfallen.
Kommentar von Konstantin Groß
Klares Ergebnis in beiden Kommunen – Einwohner sprachen sich bei Bürgerentscheiden am Sonntag für die Pläne auf dem Weißen Stein aus und stimmten mehrheitlich mit Nein – Hohe Beteiligung – Quorum deutlich überschritten
Berichte des Rhein-Neckar-Fernsehens RNF
Leserbrief zum Vortrag von Fritz Vahrenholt bei “Gegenwind”

Leserbrief zum Vortrag von Fritz Vahrenholt bei “Gegenwind”

Leserbrief zur Verhinderung von Windkraftanlagen durch die Flugsicherung

Leserbrief zum Vortrag von Fritz Vahrenholt mit Kritik an der RNZ

Leserbrief zum Vortrag von Fritz Vahrenholt mit Kritik an der RNZ

Leserbrief zur Windkraft: Antwort auf Leserbrief von Christoph Randt

Antwort auf die Leserbriefe von Hartmut Kowalinski, Joachim Scheider, Anja Schork-Raabe und Hans Breiden.
Viele Bürger sind der immer gleichen falschen Behauptungen der Windkraftgegner längst müde. Doch diese wiederholen sie unermüdlich – zuletzt erschienen in der RNZ gleich vier entsprechende Leserbriefe, zwei davon sowohl in der Schriesheimer als auch der Dossenheimer Ausgabe. Daher nun in aller Kürze die entsprechenden Richtigstellungen:
Herr Breiden bemängelt, dass vier Anlagen auf dem Weißen Stein “politisch geplant” seien – und deutet damit an, dass man “der Politik” nicht trauen könne. Tatsächlich ergibt sich die Anzahl jedoch aus Belangen der Flugsicherung Mannheim. Sie ist deutlich geringer als die von Windkraftgegnern ursprünglich befürchteten 12 oder mehr Anlagen – eine Zahl, die zuletzt sogar von Frau Reinhard wider besseres Wissen bei der Infoveranstaltung in Dossenheim wiederholt wurde.
Auch das Argument, der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) habe das Gebiet als „nicht geeignet“ eingestuft, wird erneut falsch dargestellt. Der VRRN hat nämlich erklärt, dass in diesem Fall entweder der Abstand zum Vogelschutzgebiet vergrößert oder eine spezielle Artenschutzprüfung durchgeführt werden muss. Beides wird derzeit von den Gemeinden umgesetzt – der Artenschutz ist also gewährleistet, im Gegenteil: Er wird sogar gestärkt.
Herr Kowalinski behauptet, der Weiße Stein sei windarm – auch das ist bekanntermaßen falsch. Messungen auf dem Lammerskopf zeigen prognostizierte Erträge von 20 GWh pro Jahr, also rund 79 % Referenzertrag. Das liegt deutlich über dem süddeutschen Durchschnitt von 60 % und sogar über dem bundesweiten Mittelwert von 76 %. Das ständige Gerede über „Volllaststunden“ ist daher irreführend, weil es das Funktionsprinzip von Windkraftanlagen verkennt.
Der Aussage der Herren Kowalinski und Schneider, Windkraft werde mit Millionenbeträgen gefördert, fehlt ebenfalls der Kontext: Zwar fließen jährlich rund 2 Milliarden Euro an Fördermitteln, das sind aber nur etwa 3,3 % der 60 Milliarden Euro an direkten und indirekten Subventionen, die laut Internationalem Währungsfonds in Deutschland für fossile Energien aufgewendet werden – und diese fließen größtenteils ins Ausland, nicht zurück in die Gemeinden oder regionale Betreiber. Volkstwirtschaftlich ist Windkraft daher auf jeden Fall sinnvoll.
Dass Schriesheim und Dossenheim durch die Einnahmen ihre Haushalte sanieren könnten ist ein Strohmann-Argument, denn das wurde nie behauptet. Allerdings werden zusätzliche Einnahmen dringend gebraucht und es bleibt natürlich zu hoffen, dass die Gemeinderäte verantwortungsvoll mit ihnen umgehen.
Zum Schluss noch ein Wort zum Verzicht, den Frau Schork-Raabe fordert: Die größten Energieeinsparungen erreichen wir durch die Elektrifizierung von Heizen und Mobilität. Dadurch wird sich der Primärenergiebedarf etwa halbieren. Der Umstieg auf Wärmepumpe und Elektroauto bedeutet dabei nicht einmal einen Verzicht – auch wenn fossile Lobbyisten Ihnen das einreden wollen.









