Rückenwind für Klimaschutz!

Es bleibt dabei: Der Lammerskopf ist raus

Heidelbergs OB Eckart Würzner konnte Ausschuss nicht überzeugen – Wir waren bei der Sitzung dabei

Wir waren bei der Sitzung des Planungsausschusses dabei. Nachfolgend Ergänzungen und Korrekturen:

  • Das Abstimmungsergebnis war 34:8 gegen den Lammerskopf
  • Der Vertreter der CDU erklärte sinngemäß: “Die Verwaltung findet die Ablehnung nötig und richtig, also können wir ja nicht anders als ebenfalls abzulehnen”. Ein weiteres Argument von ihm war, dass es ein “Albtraum” sei, wenn man sich so viel Zeit und Arbeit gemacht habe, und dann solle das einfach so wieder aufgeschnürt werden? Das ginge ja gar nicht. Interessant dabei ist, dass der Lammerskopf ja anfänglich dabei war, die Änderung besteht also vielmehr darin, dass er nun entfernt wurde.
  • Die Sprecherin der IHK warb dafür, dass Unternehmen aus dem Rhein-Neckar-Raum ihre Flächen für Windräder ins Spiel bringen
  • Eckart Würnzer hat in seinem Beitrag sehr engagiert die Motivation für die Energiewende dargelegt: Der Stromverbrauch wird in den nächsten Jahren massiv steigen müssen (E-Autos, Wärmepumpen, …) und das trifft auf die Stilllegung der GKM Mannheim, das eine große Leistung gebracht hat, aber halt durch Kohle. Diese Lücke muss geschlossen werden. Er hat zudem daran erinnert, dass die Regionen in Zukunft mehr als bisher dafür verantwortlich sein werden, ihren eigenen Beitrag zur Energieerzeugung zu leisten und dann konstatiert, dass auf all das die Region bislang nicht ausreichend vorbereitet ist. Es war so wohltuend, dass jemand mal in klaren Sätzen davon spricht, warum wir eigentlich diesen ganzen Aufwand treiben: Nicht um jemanden zu ärgern oder um ein paar Euro für die Gemeindekassen zu erwirtschaften, sondern weil es nötig ist.
  • Würzner erwähnte in seinem Beitrag auch, dass er von dem Zuwegungs-Problem erst vor wenigen Wochen erfahren habe. Es blieb also offenbar gar keine Zeit, hierfür Lösungen zu erarbeiten
  • Versammlungsleiterin Frau Schelkmann ergriff nach Würzner das Wort und sprach länger als er. Dabei wiederholte sie wieder und wieder, dass der Ausschuss nicht zustimmen dürfe, weil dann zwingend eine 3. Offenlage daraus folgen würde, ohne dass ihr irgendjemand widersprach, obwohl es faktisch falsch ist.
  • Wir hatten insgesamt den Eindruck (auch aus Mails der Mitglieder der Planungskommission) dass schon vor der Sitzung eigentlich alles beschlossen war
  • Es war auch eine größere Anzahl Windkraftgegner bei der Sitzung anwesend, eine Gruppe sogar in Team-T-Shirts. Bei Gesprächen mit einigen der Gegner wurde klar, dass unsere Gesprächspartner gar nicht wollten, dass die Energiewende klappt. Insofern waren unsere ganzen Argumente obsolet. Ein älterer Herr versuchte uns unsere Poster wegzunehmen, schimpfte gegen Ausländer und wollte von uns wissen, welcher Großkonzern uns denn geschickt habe. Jemand anderes stellte die altbekannte Frage, was wir denn tun wollen, wenn mal weder Sonne scheint, noch Wind weht.

13 Kommentare

  1. Gerhard Veits

    PlanB
    Was man bei allem Ärger und Frust über die Entscheidungs des Planungsausschusses nicht vergessen sollte, ist die Tatsache, dass die Stadt Heidelberg selbst das notwendige Planungsrecht für Windkraft am Lammerskopf schaffen kann. Auch das kam in der Sitzung von verschiedenen Seiten zur Sprache und wird von niemandem bestritten.
    Ein JA zum Lammerskopf als Vorranggebiet würde das Verfahren erheblich beschleunigen und vereinfachen. Aber auch ohne dieses Votum kann die Stadt Heidelberg über einen Bebauungsplan Baurecht schaffen. Herr OB Würzner hat das bereits in Aussicht gestellt und die Mehrheiten im Heidelberger Gemeinderat sind eindeutig.
    Ein NEIN verhindert den Windpark also nicht. Es bedeutet nur mehr Aufwand, mehr Zeit und letztendlich mehr Kosten – aber es geht. Und daran müssen die Beteiligten jetzt konkret und zügig arbeiten.

    • Tschernio Köbe

      Guten Tag,

      da meine Familie und ich im direkten Einzugsgebiet des geplanten Windparks wohnen, versuchen wir uns seit ca. 1,5 Jahren über dieses Thema zu informieren. Dabei mussten wir feststellen, dass es seitens der Stadt Heidelberg viel zu wenig frei zugängliche Informationen zu diesem Thema gibt. Stattdessen wird polarisiert, unterstellt, gehetzt und versucht, mit Halbwahrheiten andere Halbwahrheiten zu entkräften.

      Woher kommt denn diese ganze Wut? Warum wird nicht auf Fragen eingegangen, die eine offensichtlich wesentlich einfachere Installation von WKAs in Freiflächen/Feldern zwischen der Bergstraße und der Pfalz betreffen? Warum bekommen wir bei einer solch einschneidenden Maßnahme immer nur Entscheidungen präsentiert, wenn sie schon gefallen sind? Und diese erhält man nur, wenn man sich durchs Internet wühlt oder jemanden im Rathaus an den Hörer bekommt, der etwas dazu sagen möchte.

      Wir fühlen uns von der Stadt nicht mitgenommen!

      Gibt es denn Pläne, die eine Rückrüstung betreffen, sollte dies erforderlich werden?

      Vielleicht versetzen Sie sich einmal in unsere Lage als Laien und arbeitstätige Eltern, die sich mit viel Aufwand hier ein schönes Nest geschaffen haben, über dessen Kopf hinweg lebensbeeinflussende Entscheidungen getroffen werden, und lesen sich Ihren Text noch einmal durch.

      Freundliche Grüße

      • Thomas Rinneberg

        Guten Tag Herr Köbe,
        die Stadt Heidelberg hat die Informationen zum Windpark Lammerskopf hier zusammengestellt: https://www.heidelberg.de/2341867
        Was die Errichtung von Anlagen in der Ebene angeht, so gab es hierüber diverse Berichte in der RNZ, wir selbst haben uns dem Thema auch ausführlich hier gewidmet:
        https://energiewende-bergstrasse.de/warum-im-wald-und-nicht-in-der-ebene/
        https://energiewende-bergstrasse.de/dieter-teufel-vs-windmessungen-kritik-unter-der-lupe/
        Grundsätzlich ist gesetzlich vorgeschrieben, dass das Geld für den Rückbau bereit bei der Errichtung der Anlagen hinterlegt werden muss, damit dieser gesichert ist.
        Inwiefern ist die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf für Sie lebensbeeinflussend?
        Viele Grüße
        Thomas Rinneberg

        • Tschernio Köbe

          Guten Tag nochmal, Herr Rinneberg.
          Danke für Ihre rasche Antwort.
          Trotz der gut gemeinten Links, welche Sie freundlicherweise hier zur Verfügung gestellt haben, sind wir als direkt Betroffene nicht wirklich proaktiv von der Stadt in die Entwicklungen und Entscheidungen eingebunden worden.
          Auch wenn das für Sie als federführender Verfechter der Errichtungspläne in Ihrem Forum hier schwer nachvollziehbar sein muss.
          Auf Ihre Frage, inwiefern die WKAs unser Leben hier beeinflussen werden, möchte ich hier nicht öffentlich informieren. Ich bitte um Verständnis.
          Direkt hinter unserem Lebensmittelpunkt sollen mindestens 10 Windräder gebaut werden, die nicht nur für das Naherholungsgebiet im Wald, sondern auch direkt an unserer Haustür zu deutlichen Veränderungen führen werden.
          Die Geräuschbelastung der Rotorblätter z. B. käme in unserem Bereich der Lautstärke eines Gesprächs gleich, wenn die Einschätzung einer Studie letztendlich stimmen sollte. Ich möchte dieses störende Geräusch nicht für den Rest meiner Zeit hier hören.
          Warum werden in den vorgeschlagenen Gebieten in der Ebene nicht mehr Windräder eingeplant und aufgestellt, um den gewünschten Ertrag zu generieren?
          Es gibt genügend vernünftige Gründe und Bedenken, die gegen einen so großen Einschnitt in die Natur im Wald sprechen. Mit der Bebauung im Feld hätte man viele der schwarzen Schafe, die einfach generell gegen Windkraft sind, schon einmal ruhigstellen können.
          Die akribische Arbeit an der Widerlegung, aber auch jeglicher Kritik am Vorhaben Lammerskopf hier auf der Homepage der „Energiewende Bergstraße“, lässt praktisch keinen Spielraum für Dialoge mehr übrig. Alle Darstellungen der Gegenseite scheinen demnach komplett falsch. Ist das nicht etwas zu viel des Guten?
          Können Sie sagen, wer die Kosten für einen Rückbau einer solchen WKA tragen müsste und um wieviel höher der Aufwand wäre, wenn ein Standort an der Autobahn mit dem in den Bergen verglichen würde?

          Freundliche Grüße
          Tschernio Köbe

          • Thomas Rinneberg

            Guten Tag Herr Köbe,

            ich freue mich sehr, wenn und dass wir hier ins Gespräch kommen.

            Ich halte mich oder uns als Verein nicht für “federführend” – wir sind nur ein Verein, der sich der Förderung der Energiewende in der Region verschrieben hat. In Sachen Lammerskopf ist die Stadt Heidelberg und das Konsortium aus den Energiegenossenschaften und den Stadtwerken federführend. Was die Informationspolitik des Rathauses angeht, kann man sich sicherlich viel wünschen. Wir haben unsere Informationen hauptsächlich aus der RNZ, die entsprechenden Artikel finden Sie (mit einiger Verzögerung) hier: https://energiewende-bergstrasse.de/?tag=Heidelberg+windkraft

            Speziell zum Lammerskopf haben wir uns auch nicht spezifisch geäußert, da uns durchaus bewusst ist, dass die Abwägung zwischen FFH-Schutzstatus und CO2-neutraler Energieerzeugung hier besonders schwierig ist. Insbesondere zu den Details des FFH-Gutachtens und der Gegendarstellung des BUND Steinachtal können wir uns nicht äußern, da die Detailtiefe, auf der da diskutiert wird (welche Fledermausarten in welcher Anzahl wo genau vorkommen, was sie dort jeweils tun und wie große Gefahren Windkraftanlagen an welchen Standorten genau darstellen) eine biologische Expertise benötigt, die wir nicht haben. Was wir aber versuchen, ist die Diskussion auf eine sachliche Ebene zurückzuführen, damit die Abwägungen von den entsprechenden Experten in den Genehmigungsbehörden gemäß des vorgeschriebenen Verfahrens vorgenommen werden können. Auch Ihre Bedenken spiegeln zum Teil emotionale Zweifel wieder, die oft unsachlich und absichtlich von Menschen gestreut werden, die grundsätzlich die Energiewende ablehnen; deswegen möchte ich im Folgenden darauf eingehen:

            Die Anzahl Windräder steht noch nicht fest, sie hängt von der offenen Frage der Zuwegung und von den Ergebnissen der speziellen Artenschutzprüfung ab. Da die Planungskommission des Regionalverbands wegen 250 Metern unklarer Zuwegung die Aufnahme des Lammerskopfs in die Regionalplanung abgelehnt hat, werden maximal 7 Windräder auf Heidelberger Gemarkung errichtet werden können.

            Bezüglich der Lärmbelastung haben wir eine grobe Abschätzung für den Maximalfall erstellt, Sie finden sie hier: https://energiewende-bergstrasse.de/lautstaerke-simulation-fuer-windparks-weisser-stein-und-lammerskopf/ Allerdings ist mittlerweile klar, dass auf dem Weißen Stein nur 4 Anlagen errichtet werden und wie gesagt auf dem Lammerskopf maximal 7, auch fehlt der Abschätzung die Dämpfung durch Wald und Bebauung, daher wird die Belastung definitiv geringer sein als bei dieser Simulation. Sofern Sie nicht außerhalb der Ortschaften im Wald wohnen, werden Sie sicher nichts davon hören, da die normalen Umgebungsgeräusche z.B. durch den Straßenverkehr lauter sind.

            Warum in der Ebene keine Anlagen errichtet werden hatte ich in meiner vorigen Antwort verlinkt. Es weht unten einfach nicht genug Wind.

            Ihre Frage nach dem Rückbau hatte ich ebenfalls in der vorigen Antwort beantwortet. Grundsätzlich ist es ja so, dass keine Anlagen errichtet werden, wo es sich finanziell nicht rechnet. D.h. auch wenn ein Bau und Rückbau direkt an einer Autobahn günstiger ist, muss auch genug Wind sein, damit sich die Anlage finanziert. Dies ist bei Heidelberg leider nicht gegeben, umgekehrt trotz der höheren Kosten auf dem Lammerskopf allerdings schon.

  2. Tschernio Köbe

    Eine Frage fehlt noch in meinen vorherigen Ausführungen.

    Der Planungsausschuss des Verbands Region Rhein-Neckar (VRRN) hat in seiner Sitzung am Freitag, 21. November, einen Antrag abgelehnt, die Fläche „Lammerskopf“ erneut als Vorranggebiet in den Teilregionalplan Windenergie aufzunehmen.

    Warum setzt man sich über eine solche Tatsachen hinweg?

    Und warum wird in den medien ein Bild gezeichnet, das so nicht bestätigt wurde?
    (Zitat aus SWR-Medien:
    “Heidelberg will die Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf unbedingt verwirklichen. Das hat Oberbürgermeister Eckart Würzner vor kurzem noch einmal bekräftigt. “)

    Gab es einen Bürderentscheid in Heidelberg zu diesem Thema?

    Freundliche Grüße, Tschernio Köbe

    • Thomas Rinneberg

      Die Ablehnung des Verbands gründet sich auf die Angst, dass der Standort im Genehmigungsverfahren wegen 250 Metern unklarer Zuwegung abgelehnt werden könnte und den politischen Unwillen, sowohl die Flächen, die aufgrund der Ablehnung des Lammerskopfs zusätzlich im Regionalplan sein müssen (vornehmlich im Neckar-Odenwald-Kreis) als auch den Lammerskopf selbst in die zweite Offenlage zu geben – da hierdurch das Flächenziel übererfüllt würde, was aufgrund der Stimmung gegen Windkraft, mit denen der Regionalverband aufgrund massiver Kampagnen von Windkraftgegnern zu kämpfen hat, zu weiteren Reibereien führen würde. Es ist also durchaus nicht eine abschließende Bewertung des Standorts, dies steht dem Regionalverband auch gar nicht zu, das ist Sache der Genehmigungsbehörden nach Einreichung eines Bauantrags, so weit sind wir noch lange nicht.

      Da hierfür nun aber zunächst ein Bebauungsplan der Stadt Heidelberg nötig ist, kann es durchaus passieren, dass von Seiten der radikaleren Windkraftgegner ein Bürgerentscheid ähnlich wie in Schriesheim und Dossenheim initiiert wird – wenn der Lammerskopf als Windvorranggebiet ausgewiesen würde, ist ein solcher Bürgerentscheid nicht möglich, da dies keine Entscheidung der Stadt Heidelberg ist (nur Dinge, die der Gemeinderat entscheiden kann, dürfen Gegenstand eines Bürgerentscheids sein). Es ist bekannt, dass radikale Windkraftgegner den Regionalverband seit langem intensiv bearbeiten, die massive Anzahl Einwendungen nach der ersten Offenlage, die teilweise automatisiert erstellt wurden, sprechen eine deutliche Sprache, hinzu kommen viele persönliche Gespräche und eMails.

  3. Martin Bösel

    “Es war so wohltuend, dass jemand mal in klaren Sätzen davon spricht, warum wir eigentlich diesen ganzen Aufwand treiben: Nicht um jemanden zu ärgern oder um ein paar Euro für die Gemeindekassen zu erwirtschaften, sondern weil es nötig ist.”
    Auch als überzeugter Anhänger der Energiewende und von Windrädern auch im Wald muss ich hier leider sagen, NEIN IST ES NICHT. Es ist einfach Blödsinn, zu behaupten, der Windpark am Lammerskopf, der ein europäisches Naturschutzgebiet massiv beeinträchtigen würde, sei NOTWENDIG. Der Windpark ist bei 65 alternativen Standorten und deutlich mehr als 1,8% erreichter Fläche in der Region, wo ohne solche Konflikte Windräder gebaut werden können, einfach KEIN GEEIGNETER STANDORT. Es ist ja nicht so, dass Heidelberg ein eigenes Stromnetz hat und sich die Energiewende und damit der Klimaschutz daran entscheidet, ob wir auf Heidelberger Gemarkung den WKA-Ausbau hinbekommen oder nicht. Auch für die Energiewende in Heidelberg ist der bundesdeutsche Strommix entscheidend, auch wenn das Herrn Würzner offenbar nicht klar ist. Was Herr Würzner und die Grünen hier machen ist leider Symbolpolitik auf dem Rücken der Natur und der Artenvielfalt, mehr nicht.
    Und sorry, aber Würzner geht es hier primär um die finanziellen Aspekte und politisches Prestige. Wenn ihm denn der Klimaschutz so wichtig wäre, wie dieser Selbstdarsteller immer tut, dann würde er auch bei anderen Bereichen in Heidelberg nicht bei jeder Gelegenheit vor der Fossil-Lobby und der Auto-Lobby einknicken. Denn hier hat Heidelberg (und Deutschland insgesamt) noch wesentlich mehr Nachholbedarf und könnte im Gegensatz zum Lammerskopf ohne eine Schädigung der Natur viel mehr CO2 einsparen. Egal ob eine Reduktion des Autoverkehrs oder ein Ende der Flächenversiegelung und damit den Erhalt von CO2-Senken, hier interessiert unseren Ober-Klimaschützer-Würzner sein Geschwätz vom Klimaschutz nicht mehr. Da werden dann lieber Leute, die z. B. rechtswidriges Parken zur Anzeige bringen, als Denunzianten verunglimpft oder es wird großzügig darüber hinweggesehen, dass manche Arbeitgeber im Neuenheimer Feld, wie das DKFZ, immer noch keine Parkgebühren haben. Deshalb, liebe Energiewende Bergstraße, nicht vor den Karren eines Politikers spannen lassen, der sich nur dann um Klimaschutz schert, wenn er damit keine starke Lobby stört und es ihm finanzielle Vorteile bringt.

    • Thomas Rinneberg

      Ob auf den genannten Flächen überhaupt Windräder errichtet werden, ist offen. Auch gegen das Gebiet Dreimärker gibt es z.B Widerstand. Und selbst wenn, ob dann auch GENUG Windräder gebaut werden, um die fossile Erzeugung zu ersetzen, ist ebenfalls fraglich. Rein rechnerisch müssten z.B. im Vorranggebiet Weißer Stein dafür 25 Windräder gebaut werden – es werden aber nur 4.
      Wenn erst mal die Nordatlantikströmung wegen mangelndem Klimaschutz ausfällt, eine Gefahr, die zuletzt immer deutlicher wurde und immer näher rückt, dann brauchen wir uns über ein paar Hektar Wald im Naturschutzgebiet nicht mehr unterhalten, dann haben wir ganz andere Probleme und der Wald auch. So lange der Fleischkonsum pro Kopf immer noch über 50 kg pro Jahr beträgt und der Amazonas-Regenwald dafür abgeholzt wird, so lange die deutsche Landwirtschaft noch immer große Flächen für Biosprit und Tierfutter verschwendet anstatt sie zu renaturieren oder PV drauf zu bauen, so lange halte ich die Diskussion um den Lammerskopf um eine Alibi-Diskussion.
      Und es ist ja nicht so, dass wir sagen, da müssen Windräder hin, egal was dabei kaputt geht – wir sagen, es gibt einen Prozess mit Gutachten und Genehmigungsbehörden und notwendigen Anpassungen und geeigneten und ungeeigneten Standorten – und dieser Prozess soll ehrlich und transparent gegangen werden und nicht aus politischen Gründen vorzeitig abgebrochen werden.
      Denn jetzt mal im Ernst – wer profitiert von jedem nicht gebauten Windrad? Es sind nicht Vögel oder Fledermäuse, es sind die fossilen Konzerne. Auch für Naturschutz muss Geld da sein, genauso für einen ordentlichen ÖPNV, der weniger Autoverkehr überhaupt erst möglich macht. Und dieses Geld kassiert aktuell die fossile Industrie und die schert sich am allerwenigsten um Vögel und Fledermäuse.
      Über die sonstigen politischen Aktivitäten oder Ansichten von Herrn Würzner kann und will ich nicht urteilen, die kenne ich nicht gut genug – aber dass er sich mit seinen Ansichten zum Lammerskopf keine starke Lobby zum Gegner gemacht habe, das kann man wirklich nicht behaupten. Deshalb achten wir vor allem darauf, dass wir uns nicht vor den Karren von Konzernen spannen lassen, die mit der Zerstörung der Welt ihr Geld verdienen.

      • Martin Bösel

        Es ist einigermaßen lächerlich, den Erfolg des Ausbaus der Windkraft in Deutschland von den Anlagen auf dem Lammerskopf abhängig zu machen. Selbst regional spielt der Standort Lammerskopf keine entscheidende Rolle. Die Frage ist auch, ob es wirklich zielführend ist, die fossile Energie einfach durch erneuerbare Energie zu ersetzen. Denn unbestritten führt auch der für die Energiewende notwendige Abbau von Rohstoffen zu gravierenden Umweltschäden in den Ländern des globalen Südens (genauso wie es die Ölförderung und unsere wirtschaftlichen Aktivitäten allgemein tun). Anstatt ohne Rücksicht auf (Natur)Verluste den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fordern, wäre es wesentlich zielführender, zuerst unseren exorbitanten Energieverbrauch zu senken. Denn ohne eine Senkung dessen wird die Umweltkrise als ganzes nicht lösbar sein.
        Gleichzeitig werden Windräder immer leistungsfähiger und auch die Möglichkeiten der Speicherung werden immer besser und effizienter. Aufgrund von Netzengpässen und einem Überangebot an erneuerbarem Strom im Sommer oder bei viel Sonne und Wind werden heute noch große Strommengen “abgeregelt”. Diese könnten in Zukunft z. B. mit einem Hochlauf der E-Mobilität in Autobatterien zwischengespeichert werden. Deshalb ist nach den aktuellen Berechnungen auch das 2% bzw. 1,8%-Ziel für Baden-Württemberg vollkommen ausreichend. Dass dafür an windhöffigen und naturschutzfachlichen Standorten auch die Anlagen realisiert werden müssen, ist unbestritten. Im Umkehrschluss aber zu argumentieren, wegen möglicher Ausfälle müssen auch naturschutzfachlich hochwertige Flächen durch Windkraft belastet werden, ist ein schwaches Argument und unredlich.
        Mit Whataboutism kommen wir in der Diskussion ebenfalls nicht weiter. Natürlich gibt es noch viele andere Stellschrauben, an denen wir drehen müssen, um das Artensterben aufzuhalten. Aber aufgrund fragwürdiger Gefälligkeitsgutachten FFH-Gebiete zu beeinträchtigen, um Windräder zu bauen, ist auch nicht besser, als für Soja für Massentierhaltung den Amazonas abzuholzen. In beiden Fällen werden ökologisch sensible und unersetzliche Bereiche für unser Wirtschaftssystem zerstört. Für die Arten, die aufgrund dieser Aktivitäten aussterben, macht es dann ebenfalls keinen Unterschied, ob sie für Tierfutter oder erneuerbaren Strom ausgelöscht werden.
        Der Prozess, den Sie für den Lammerskopf beschreiben, ist bereits abgeschlossen. Es steht heute bereits fest, dass dieser Standort ungeeignet ist, weil er eben in einem ökologisch hochwertigen, europäischen NATURSCHUTZGEBIET liegt. Dass dieses ausdrücklich dem Schutz windkraftsensibler Arten dienen soll, kommt noch erschwerend hinzu. Ich habe schon Windenergieanlagen in Wälder gesehen. Zu behaupten, diese stellen keinen massiven Eingriff dar, ist unredlich. Die breiten Zufahrten, die dauerhaft von höherem Bewuchs freigehalten werden müssen, sind alleine schon Grund genug, dafür nur Wälder mit geringem ökologischen Wert zu nehmen. Alleine schon die Luftdruckänderungen im Bereich von Windrädern kann Fledermäuse töten (und genau diese kommen am Lammerskopf vor und sind dort eigentlich streng geschützt), indem ihre inneren Organe durch den Luftdruckunterschied platzen (Barotrauma). Das Tier muss dafür noch nicht einmal mit den Anlagen kollidieren. Von daher, ja, wenn keine Windräder am Lammerkopf gebaut werden, dann werden ganz sicher Fledermäuse davon profitieren.
        Was für eine “starke Lobby” der Naturschutz ist, hat man aktuell bei der Planungsbeschleunigung für Infrastrukturprojekte gesehen. Sorry, aber Herr Würzner hat es beim Lammerskopf nicht mit einer starken Lobby zu tun, die dort Windräder verhindern will, sondern “nur” mit dem Naturschutz. Und dieser hat leider dort auch bei der Energiewende Bergstraße offenbar wenig Gewicht.
        Die Finanzen Heidelbergs ließen sich auf viele andere Weise sanieren als dadurch, dass Herr Würzner für ein Prestigeprojekt ein FFH-Gebiet auf seiner Gemarkung stark beeinträchtigt. Parkgebühren für Anwohner*innen, die diesen Namen verdienen, wären z. B. eine solche Möglichkeit, wo kein einziger Quadratmeter dafür planiert werden müsste. Von daher, bitte nicht schon wieder Whataboutism, um Windkraft an einem ungeeigneten Standort herbeizuschreiben.
        Und last but not least, es ist schade, dass die Energiewende Bergstraße wie Würzner und die Grünen am Lammerskopf den Klimaschutz gegen den Schutz der Artenvielfalt ausspielen will. Der NABU BW und der BUND sind unverdächtig, pauschal gegen Windkraft oder sogar gegen Windkraft im Wald zu sein. Sie leisten mit der Arbeit des Dialogforums großartige Arbeit, um die Akzeptanz der Windkraft zu steigern und Konflikte mit dem Naturschutz konstruktiv zu lösen. Aber selbst hier gelten FFH-Gebiete aus gutem Grund als Tabuflächen. Diesem Grundsatz sollte sich die Energiewende anschließen, wenn sie dem Anspruch, unsere Umwelt (und nicht nur das Klima) zu schützen, gerecht werden will.
        Deshalb sollte die Energiewende vor allem darauf achten, nicht aus falsch verstandenem Klimaschutz und daraus resultierenden ideologischen Scheuklappen am Ende das zu zerstören, was neben dem Klima auch geschützt werden muss.

        • Thomas Rinneberg

          Ich verstehe Bedenken wegen des Naturschutzes sehr gut, und es ist eine Katastrophe, wie die Natur als Ressource angesehen und ausgebeutet wird. Dies passiert in großem Stil aber nicht durch Windräder. Es ist immer wichtig, die Relationen im Blick zu behalten, und daher finde es ich bedenklich, wenn Sie talking points der Anti-Windkraft-Akteure übernehmen:

          • Der Rhein-Neckar-Kreis hat weniger Windkraft als jeder andere Kreis, auch die Vorranggebiete sind hier viel dünner gesät. Gleichzeitig ist er der am stärksten besiedelte Kreis und das Kohlekraftwerk Mannheim muss ersetzt werden. Daher ist das Argument “spielt regional keine entscheidende Rolle” ein St. Florians-Argument.
          • Die Umweltschäden durch den Abbau von Kobalt, Lithium, der berühmten seltenen Erden oder von Kupfer sind nicht mit denen durch Öl, Gas oder Kohle zu vergleichen. Tatsächlich ist der Rohstoff-Abbau in der Form, wie er vielerorts durchgeführt wird, sehr bedenklich, das hat aber bis zum Ausbau der Windkraft niemanden interessiert. Jetzt plötzlich ist er angeblich schlimmer als eine Ölpest oder Hambach? Auch hier ist wichtig, die Relationen im Blick zu behalten. Hinzu kommt, die meisten der genannten Materialien werden gebraucht, nicht verbraucht. Sie können wiederverwendet werden.
          • Das Argument mit dem Energieverbrauch wird immer gern von Energiewendegegnern verwendet. Dass die Energiewende eine Halbierung des Primärenergieverbrauchs enthält, das wird gerne ignoriert. Diese Einsparungen entstehen durch Effizienzgewinne der Elektrifizierung, nicht durch weniger Wirtschaft. Und dass der Ruf nach weniger Wirtschaft verhallen wird, dürfte auch klar sein.
          • Wenn wir keinen Whataboutism betreiben wollen, dann streichen wir auch gerne die u.g. Argumente zur Heidelberger Verkehrspolitik
          • Gefälligkeitsgutachten zu behaupten ist ebenfalls unredlich. Es ist davon auszugehen (grundsätzlich und insbesondere beim Lammerskopf), dass Gutachten beklagt werden. Wenn dabei herauskommt, dass absichtlich Ergebnisse gefälscht wurden, dann ist der Gutachter erledigt.
          • Auch was das Aussterben von Arten betrifft ist wichtig, die Größenordnungen im Blick zu behalten – das war auch überhaupt der Grund, warum ich den Amazonas erwähnt habe. Wir reden hier von 0,x% des Lammerskopfs vs. 8% des Amazonas. Auch in Deutschland ist die Flächeninanspruchnahme durch die Landwirtschaft für Energiepflanzen und Tierfutter wesentlich höher, nämlich über 37% der Gesamtfläche Deutschlands! Dadurch sterben Arten aus, nicht durch Windräder.

          Gerade wir (und vermutlich auch die Grünen, von Würzner weiß ich es nicht) wollen eben nicht Naturschutz und Klimaschutz gegeneinander ausspielen, sondern dass passiert durch das kategorische Ablehnen. “Wer Klimaschutz durch Windräder betreibt, ist gegen Naturschutz” – dieser künstliche Konflikt wurde und wird eben von Gruppen propagiert, die überhaupt nirgends Interesse an Windrädern und der Energiewende haben. Wir setzen uns dafür ein, dass Lösungen gefunden werden, von denen beide Ziele profitieren. Und das ist kleinteilige Arbeit, nicht pauschale Ablehnung. Wir sind froh, dass jemand diese Arbeit am Lammerskopf übernehmen möchte, sogar regionale Energiegenossenschaften, die dadurch übrigens auch ein enormes finanzielles Risiko eingehen.

          • Martin Bösel

            Sie verstehen die Bedenken sehr gut, aber selbst ein FFH- und damit europäisches Naturschutzgebiet ist bei Ihnen für den Ausbau der Windkraft nicht tabu? Damit diskreditieren sie sich selbst. Und nur weil Windkraft keine “große Rolle” (wer definiert, ab wann die Rolle “groß” ist?) spielt, ist prinzipiell jeder Standort im Hinblick auf WKAs zu untersuchen, egal wie hochwertig er ist und egal wie hochwertig sein Schutzstatus ist? Sorry, aber damit sind Sie nicht besser als ein Politiker, der eine Straße mitten durch einen intakten Wald plant.
            Ich übernehme keine “talking points” der Windkraftgegner*innen, sondern Fakten. Diese hören Sie offenbar nicht gerne, da Windräder offenbar bei Ihnen “alternativlos” sind. Wer so argumentiert und nicht einmal offensichtliche Schäden und Konflikte beim Ausbau der Windkraft benennt, der leistet der Energiewende einen Bärendienst und bestätigt die Windkraftgegner*innen in ihrer Kritik.
            Die Energiewende wird genauso wenig ausschließlich im Rhein-Neckar-Kreis wie auf Heidelberger Gemarkung erfolgen. Auch wenn ich dafür plädiere, dass jede Region einen Beitrag zum Ausbau der Windkraft leistet, so sollte man doch auch darauf achten, die naturräumlichen und regionalen Besonderheiten zu beachten. Alles andere macht weder ökonomisch, noch ökologisch oder bei der Akzeptanz in der Bevölkerung Sinn. In einer dicht besiedelten Region mit vergleichsweise wenig windhöffigen Standorten werden natürlich am Ende weniger Windräder stehen als in einer dünnbesiedelten Region mit besseren Windverhältnissen, wie dem Nordschwarzwald oder dem norddeutschen Tiefland. Hier mit der Brechstange darauf zu bestehen, auch einen maximal Ausbau zu erreichen, ist weder notwendig noch sinnvoll.
            Mit dem GKM zu argumentieren ist ebenfalls grenzwertig. Wir reden über ein bundesdeutsches Stromnetz und eine bundesdeutsche Energiewende. Zusätzlich haben wir heute schon einen europäischen Strommarkt und werden entsprechend Strommengen im- und exportiert, je nachdem wie die erneuerbaren Energien liefern.
            Ich finde es schon erstaunlich, wie naiv dem Gutachten zum Lammerskopf vertraut wird, obwohl der BUND in einem sehr detaillierten und ausführlichen Gutachten nachgewiesen hat, welche methodischen und fachlichen Mängel das Gutachten hatte. Offenbar sind Sie auch blind gegenüber den wirtschaftlichen Verflechtungen der Gutachter mit den Projektierern, die sie ja beauftragen. Das heißt nicht, dass generell jedes Gutachten der Windkraft ein Gefälligkeitsgutachten ist, aber dieser wirtschaftliche Konflikt, in dem die Gutachter*innen stecken, sollte man auch klar benennen anstatt im mit einem fragwürdigen Verweis auf “absichtliche Fälschungen” so zu tun, als ob jedes Gutachten sauber und ohne Interessenkonflikt wäre. Da Sie selbst Naturwissenschaftler sind, gehe ich davon aus, dass zwischen der Interpretation von Ergebnissen in eine bestimmte Richtung und einer “absichtlichen Fälschung” ein weiter Graubereich liegt. Und genau den hat der Gutachter beim Lammerskopf genutzt, um das von den Projektieren gewünschte Ergebnis zu bekommen.
            Auch wenn Sie (und vermutlich auch die Grünen) es leugnen, aber mit dem kategorischen Festhalten am ungeeigneten Standort Lammerskopf spielen Sie bereits den Klimaschutz gegen den Artenschutz aus. Es geht nicht darum, in Wäldern überhaupt keine Windräder zu bauen. Das würde tatsächlich einen erfolgreichen Windkraft-Ausbau und damit eine erfolgreiche Energiewende gefährden. Es geht darum, das FFH-Gebiet Lammerskopf und die darin vorkommenden, seltenen und gefährdeten Arten zu schützen. Dass die Energiewende diese Differenzierung nicht hinbekommt, finde ich enttäuschend und sollte dringend überdacht werden.

          • Thomas Rinneberg

            Lieber Herr Bösel,

            ich denke, wir drehen uns im Kreis. Sie misstrauen dem Prozess der Prüfung und Genehmigung und der Redlichkeit der beteiligten Akteure; ich tue das aktuell nicht bzw maße mir nicht an, das entscheiden zu können. Das Gegengutachten des BUND Steinachtal (sofern Sie dieses hier meinen) genügt seinerseits auch nicht den Ansprüchen, den es an das IUS-Gutachten stellt – beide sind in der veröffentlichten Version unzureichend, um zu einer finalen Entscheidung zu kommen, ob und wo genau wie viele Anlagen wie umweltverträglich möglich sind. Ich sehe durchaus die Mängel in der veröffentlichten Version des Gutachtens, gleichzeitig weist aber auch die Stellungnahme des BUND dieselben Arten von Mängeln auf (fehlender Methodenteil, fehlende Herleitungen der Daten und Schlussfolgerungen, Verwendung fragwürdiger Quellen). Diesen Standpunkt hatten wir schon im März, seither sind keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse hinzugekommen – wenn Sie hierzu zusätzliche Informationen haben, z.B. das ominöse Gegengutachten des Freiburger Instituts für angewandte Tierökologie, würde mich das sehr interessieren.

            Alle anderen Argumente auf beiden Seiten, ob man die Anlagen braucht oder nicht, zur Verkehrspolitik in Heidelberg und zur Energiewende, zur Agrarpolitik in Deutschland und weltweit sind Statthalter-Diskussionen. Im Grunde sind wir uns da im Großen und Ganzen einig, der einzige strittige Punkt ist der, ob die Projektierer und Gutachter am Lammerskopf ehrlich sind oder nicht. Ich rechne damit, dass das am Ende die Gerichte werden entscheiden müssen, was schade ist, da es sich letzlich um eine wissenschaftliche Frage handelt, die aber leider nicht wissenschaftlich, sondern emotional diskutiert wird. Und ja, den Standpunkt dass man in FFH-Gebieten grundsätzlich gar nichts bauen kann, und für diese Entscheidung auch gar keine Prüfung braucht, den halte ich angesichts der Klimakrise für zu einfach. Viel lieber wäre mir, wir würden endlich mehr Schutzgebiete ausweisen und die auch aktiv managen. Den Platz dafür hätten wir, aber dafür müsste man sich ja mit der Agrarlobby anlegen und die ist ähnlich stark wie die fossile.

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